jura-basic (Lexikon: Eigentumsübertragung Immobilien Grundbucheintragung) - Grundwissen
   

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Eigentum (Eigentumsübertragung von Immobilien, Grundstücken)

Grundbucheintragung

Rz. 5

Zur Übertragung des Eigentums an einem Grundstück

  • ist die Einigung des Berechtigten und des anderen Teils über den Eintritt der Rechtsänderung und

  • die Eintragung der Rechtsänderung in das Grundbuch erforderlich (§ 873 BGB@).

Das Grundbuch iSd § 873 BGB@ ist das Grundbuchblatt iSd Grundbuchordnung (GBO). Das Grundbuchblatt ist für das Grundstück als das Grundbuch im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuchs anzusehen (§ 3 Abs. 1 GBO@).

Wenn das BGB von Eintragungen ins Grundbuch spricht, sind Eintragungen ins Grundbuchblatt gemeint.

Das Grundbuchblatt besteht aus Blättern aus dem amtlichen Grundbuch. Das amtliche Grundbuch erfasst alle Grundstücke die innerhalb einer Stadt oder Gemeinde liegen. Jedes Grundstück bekommt im Grundbuch eine besondere Stelle. Diese besondere Stelle wird als Grundbuchblatt bezeichnet. Aus dem Grundbuchblatt können beispielsweise die Lage und die Größe des Grundstücks, der Eigentümer und die Belastungen des Grundstücks entnommen werden. Jeder Eigentümer eines Grundstücks bekommt vom Grundbuchamt das Grundbuchblatt seines Grundstücks ausgehändigt. Dieses Grundbuchblatt ist das Grundbuch iSd BGB (siehe Grundbuchblatt).

Das Eintragungsverfahren richtet sich nach der Grundbuchordnung (GBO). Eine Eintragung ins Grundbuch (Grundbuchblatt) soll, soweit nicht das Gesetz etwas anderes vorschreibt, nur auf Antrag erfolgen (§ 13 Abs. 1 GBO@). Geht ein Antrag beim Grundbuchamt ein, dann soll der genaue Zeitpunkt auf dem Antrag vermerkt werden (§ 13 Abs. 2 GBO@). Mit dem Antrag wird das Verfahren in Gang gesetzt. Die Behörde wird tätig (Details).


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Dokument-Nr. 000482, © jura-basic 2019

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