jura-basic (Lexikon: Auflassung) - Grundwissen
   

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Eigentum (Eigentumsübertragung von Immobilien, Grundstücken)

Auflassung

Beim Grundstückskauf ist der Kaufvertrag das Verpflichtungsgeschäft. Zur Erfüllung des Verpflichtungsgeschäfts ist die Eigentumsübertragung des Grundstücks (Immobilie) erforderlich.

Die Auflassung ist die Einigung der Parteien über die Eigentumsübertragung.

Die zur Übertragung des Eigentums an einem Grundstück nach § 873 erforderliche Einigung des Veräußerers und des Erwerbers (Auflassung) muss bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Teile vor einer zuständigen Stelle erklärt werden (§ 925 Abs. 1 BGB@). Veräußerer und Erwerber müssen nicht persönlich anwesend sein. Sie können sich auch durch Stellvertreter vertreten lassen.

Zur Entgegennahme der Auflassung ist jeder Notar zuständig (§ 925 Abs. 1 BGB@).

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Dokument-Nr. 000482

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Seite aktualisiert: 04.04.2014, Copyright 2017