jura-basic (Lexikon: Autokauf) - Grundwissen
   

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Kaufvertrag (Bestellung und Auftragsbestätigung)

Bestellung des Käufers

Ein Kaufvertrag (§ 433 BGB@) kommt durch übereinstimmende Willenserklärungen (Angebot und Annahme) zustande (siehe Vertragsschluss).

Die Bestellung ist im Kaufrecht die Willenserklärung des Käufers gegenüber dem Verkäufer. Sie kann Annahme- oder Angebotserklärung sein. Dies ist abhängig vom Einzelfall:

  • Erfolgt die Bestellung des Käufers auf ein konkretes Angebot des Verkäufers, kommt ein Kaufvertrag mit Zugang der Bestellung beim Verkäufer zustande. In diesem Fall ist die Bestellung des Käufers die Annahme des Angebots.

  • Erfolgt die Bestellung auf eine Werbeanzeige des Verkäufers, ist die Bestellung ein Antrag. Dieser Antrag muss vom Verkäufer noch angenommen werden.

Die Abgrenzung zwischen Angebot und Werbeanzeige des Verkäufers kann im Einzelfall schwierig sein, z.B. Werbung in Zeitung, Preisliste im Laden (siehe Werbeanzeige).

Auftragsbestätigung des Verkäufers

Die Auftragsbestätigung ist die Mitteilung über die Annahme des Antrags (siehe Auftragsbestätigung).

Von der Auftragsbestätigung ist die Empfangsbestätigung zu trennen.

Form

Ein Kaufvertrag ist grundsätzlich formfrei. Daher kann Angebot und Annahme mündlich erteilt werden.

Beim Immobilienkauf besteht Formzwang. Es ist die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags erforderlich (§ 311b Abs. 1 BGB@).


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Dokument-Nr. 000526

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Seite aktualisiert: 15.04.2010, Copyright 2017