jura-basic (Lexikon: Geldschuld) - Grundwissen
   

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Geldschuld (Allgemeines)

1. Begriff und Bedeutung

Die Geldschuld ist eine Wertverschaffungsschuld. Sie ist keine Gattungsschuld. Der Geldschuldner schuldet keine Sache, sondern einen Wert (siehe Wertverschaffungsschuld).

Eine Geldschuld ist grundsätzlich sofort fällig (§ 271 Abs. 1 BGB@), also mit Abschluss des Vertrags (z.B. des Kaufvertrags).

Oft wird die Leistungszeit durch Gesetz oder Vertrag bestimmt oder sie ergibt sich aus den Umständen.

Der Geldschuldner hat das Geld im Zweifel an den Gläubiger zu übermitteln (sog. qualifizierte Schickschuld).

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Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2017