jura-basic (Lexikon: Irrtum) - Grundwissen
   

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Willenserklärung (Irrtum, Willensmängel)

Einleitung

Bei der Abgabe von Willenserklärungen kann der Erklärende einem Irrtum (Willensmangel) unterliegen.

Bei einer unbewusst fehlerhaft abgegebenen Willenserklärung erkennt der Erklärende erst nach der Abgabe seiner Willenserklärung den Fehler (z.B. verschreiben).

Grundsätzlich bleibt der Erklärende an seine abgegeben Erklärung gebunden, denn der Erklärungsempfänger darf auf die Richtigkeit der Willenserklärung vertrauen.

Nur beim Vorliegen von bestimmten Voraussetzungen (Anfechtungsgründe) kann der Erklärende sich von einer fehlerhaften Willenserklärung durch die Anfechtung der Willenserklärung lösen.

Es ist zu unterscheiden zwischen

  • Irrtum bei der Willensäußerung (z.B. Erklärungsirrtum, Inhaltsirrtum)

  • Irrtum bei der Willensbildung (z.B. Eigenschaftsirrtum, Motivirrtum)

Inhaltsübersicht..   (jura-basic)

1. Einleitung

2. Irrtum bei der Willensäußerung

   - Erklärungsirrtum

   - Inhaltsirrtum

   - Übermittlungsirrtum

3. Irrtum bei der Willensbildung

   - Motivirrtum

   - Eigenschaftsirrtum

4. Anfechtung wegen Willensmängeln

5. Sonderfall: Kalkulationsirrtum

Thema des Monats (Januar: Gutschein und Laufzeit)

Gutscheine werden von Händlern ausgegeben. Die meisten Gutschein sind Geschenkgutscheine.
Auf einem Geschenk-Gutschein steht der Geldbetrag und der Leistungsgegenstand, häufig ist auch der Name des Berechtigten (Beschenkten) genannt.

Das Thema des Monats umfasst den Gutschein mit Namen, Gutschein ohne Namen, Einlösefrist, Verfallsdatum, Gültigkeit

Nähere Informationen, siehe Detail


Hinweise

Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2018