jura-basic (Lexikon: Scheckvertrag) - Grundwissen
   

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Scheckvertrag

Der Scheckvertrag ist ein Vertrag zwischen einem Kreditinstitut und dem Kunden über die Verwendung von Schecks.

Es gelten die Bedingungen für den Scheckverkehr. Da diese Bedingungen einseitig für eine Vielzahl von Verträgen vorformuliert sind, sind es ABG.

Inhalt des Scheckvertrags ist beispielsweise, dass das Kreditinstitut verpflichtet ist, den Scheck einzulösen. Bei mangelnder Deckung ist das Kreditinstitut zur Einlösung des Schecks berechtigt.

Die im Scheck enthaltene Anweisung an die Bank, dem berechtigten Inhaber eine bestimmte Geldsumme zu zahlen, ist eine Anweisung iSd § 783 BGB@.

Bei Bezahlung mit dem Scheck muss der Schuldner dem Gläubiger den Scheck zeitlich so übergeben, dass der Gläubiger den Scheck rechtzeitig einlösen kann.

Thema des Monats (April: Besitzer und Besitzdiener)

Besitzer kann ein Mensch oder eine juristische Person (z.B. GmbH) sein. Der Besitzdiener kann nur ein Mensch sein.

Das Thema des Monats umfasst den Begriff des Besitzers und Besitzdieners.

Nähere Informationen, siehe Detail

Hinweise

Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2018