jura-basic (Lexikon: Vermögensschaden) - Grundwissen
   

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Schadensersatz (Vermögensschaden)

Der Vermögensschaden ist der materielle Schaden (siehe auch Schaden).

Der Vermögensschaden erfordert eine nachteilige Vermögensänderung (Vermögensminderung), d.h. einen Vergleich zwischen der Vermögenslage vor und nach dem Schadensereignis. Der Wert des Vermögens muss nach dem Schadensereignis geringer sein, als zuvor.

Vermögenswert haben Güter, die einen Geldwert haben, z.B. gekaufte Sache.

Die Zerstörung oder Beschädigung einer geldwerten Sache begründet eine Vermögensminderung.

Beispiel: Einbußen an Sachen, Wertminderung durch Beschädigung.

Auch der Nutzungsausfall oder der Verlust der Gebrauchsmöglichkeit einer Sache führen zur Vermögensminderung, wenn der Nutzungsmöglichkeit der Sache ein wirtschaftlicher Wert beigemessen wird (siehe Nutzungsausfall).

Vom Vermögensschaden ist der Nichtvermögensschaden zu unterscheiden.

Hinweise

Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2017