jura-basic (Lexikon: Vertragsartirrtum) - Grundwissen
   

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Willenserklärung (Irrtum, Vertragsartirrtum)

Begriff und Bedeutung

Bei der Abgabe einer Willenserklärungen kann der Erklärende einem Irrtum (Willensmangel) unterliegen.

Beim Irrtum über die Vertragsart hat der Erklärende bei der Abgabe der Willenserklärung eine falsche Vorstellungen über die Vertragsart.

Beispiel: A geht von einem Mietvertrag aus, B von einer Leihe.

Das Erklärte und wirklich Gewollte stimmen nicht überein. Es liegt ein Irrtum vor

Der Irrtum über die Vertragsart ist ein Inhaltsirrtum (siehe Inhaltsirrtum).

Der Inhaltsirrtum ist ein Anfechtungsgrund nach § 119 Abs. 1 BGB@, d.h. der Erklärende kann seine Willenserklärung wegen Irrtums anfechten (siehe Anfechtung).


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Vertrag, Rund um den Vertragsschluss

Einem Vertragsschluss gehen Vertragsanbahnung und Vertragsverhandlungen voraus. Sind sich die Personen einig, dann kommt es zum Vertragsschluss (siehe Details).

Weitere Fragen zum Kaufvertrag?

Haben Sie weitere Fragen zum Kaufvertrag, insbesondere zu Kaufirrtümern (z.B. Inhaltsirrtum, Eigenschaftirrtum), Gewährleistung, Versandhandel, dann siehe Details.

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