jura-basic (Lexikon: Willenserklärung Bewusstlosigkeit) - Grundwissen
   

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Willenserklärung (Trunkenheit, Rausch, Hysterie)

Bewusstlosigkeit

Für Bewusstlosigkeit iSd § 105 Abs. 2 BGB@ genügt eine hochgradige Bewusstseinseintrübung, die verhindert, dass der Erklärende den Inhalt und die Bedeutung seiner Erklärung erfasst (z.B. Fieber, Drogenkonsum).

Eine völlige Bewusstlosigkeit ist vom Gesetzgeber nicht gemeint, da bei einer Handlung in einem solchen Zustand (Bewusstlosigkeit) dem Handelnden bereits der Handlungswille fehlt. Eine Erklärung ohne Handlungswillen ist dem Erklärenden nicht zuzurechnen. In diesem Fall liegt begrifflich keine Willenserklärung des Erklärenden vor (siehe Handlungswille).

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Thema des Monats (April: Besitzer und Besitzdiener)

Besitzer kann ein Mensch oder eine juristische Person (z.B. GmbH) sein. Der Besitzdiener kann nur ein Mensch sein.

Das Thema des Monats umfasst den Begriff des Besitzers und Besitzdieners.

Nähere Informationen, siehe Detail

Hinweise

Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2018