jura-basic (Lexikon: Willenserklärung Trunkenheit) - Grundwissen
   

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Willenserklärung (Trunkenheit, Rausch, Hysterie)

Allgemeines

Eine dauerhafte Bewusstseinseintrübung führt zur Geschäftsunfähigkeit nach § 104 Nr. 2 BGB@. Die Willenserklärung eines Geschäftsunfähigen ist nichtig (vgl. Geschäftsunfähigkeit).

Trunkenheit und Rausch sind vorübergehend und nicht dauerhaft.

Trotz Bewusstseinseintrübung, Trunkenheit und Rausch liegt begrifflich eine Willenserklärung des Erklärenden vor, da auch in diesen Zuständen eine Erklärung mit Handlungswillen abgegeben werden kann (siehe Handlungswillen.)

Die Willenserklärung eines Geschäftsfähigen ist nach § 105 Abs. 2 BGB@ nichtig, wenn sich der Geschäftsfähige bei Abgabe der Willenserklärung

  • im Zustand der Bewusstlosigkeit oder

  • im Zustand einer vorübergehenden Störung seiner Geistestätigkeit befindet, z.B. hochgradiger Rauschzustand.

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Hinweise

Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2017