jura-basic (Lexikon: Willensmängel) - Grundwissen
   

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Willenserklärung (Irrtum, Willensmängel)

Einleitung

Bei der Abgabe von Willenserklärungen kann der Erklärende einem Irrtum (Willensmangel) unterliegen.

Bei einer unbewusst fehlerhaft abgegebenen Willenserklärung erkennt der Erklärende erst nach der Abgabe seiner Willenserklärung den Fehler (z.B. verschreiben).

Grundsätzlich bleibt der Erklärende an seine abgegeben Erklärung gebunden, denn der Erklärungsempfänger darf auf die Richtigkeit der Willenserklärung vertrauen.

Nur beim Vorliegen von bestimmten Voraussetzungen (Anfechtungsgründe) kann der Erklärende sich von einer fehlerhaften Willenserklärung durch die Anfechtung der Willenserklärung lösen.

Es ist zu unterscheiden zwischen

  • Irrtum bei der Willensäußerung (z.B. Erklärungsirrtum, Inhaltsirrtum)

  • Irrtum bei der Willensbildung (z.B. Eigenschaftsirrtum, Motivirrtum)


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Inhaltsübersicht..   (jura-basic)

1. Einleitung

2. Irrtum bei der Willensäußerung

   - Erklärungsirrtum

   - Inhaltsirrtum

   - Übermittlungsirrtum

3. Irrtum bei der Willensbildung

   - Motivirrtum

   - Eigenschaftsirrtum

4. Anfechtung wegen Willensmängeln

5. Sonderfall: Kalkulationsirrtum

Vertrag, Rund um den Vertragsschluss

Einem Vertragsschluss gehen Vertragsanbahnung und Vertragsverhandlungen voraus. Sind sich die Personen einig, dann kommt es zum Vertragsschluss (siehe Details).

Personen und Fachwissen

Für Personen, die zu bestimmten Personengruppen gehören, hat jura-basic.de entsprechende juristische Themen zusammengestellt,
z.B. so wie für Verbraucher und Arbeitnehmer, ebenso für
Wohnungseigentümer, Urheber
Journalisten, Existenzgründer,
Freiberufler, Privatlehrer und
andere Personengruppen,
siehe (Details)

Hinweise

Seite aktualisiert: 07.11.2017, Copyright 2018...