jura-basic (Lexikon: Zufallshaftung) - Grundwissen
   

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Haftung (Zufallshaftung)

Begriff und Bedeutung

Der Schuldner hat Vorsatz und Fahrlässigkeit zu vertreten, wenn eine strengere oder mildere Haftung weder bestimmt noch aus dem Inhalt des Schuldverhältnis zu entnehmen ist (§ 276 Abs. 1 Satz 1 BGB@, Details).

Eine strengere Haftung ist die Zufallshaftung.

Die Zufallshaftung ist eine Haftung ohne Verschulden. Das Verschuldensprinzip greift nicht.

Für besondere Fälle erweitert der Gesetzgeber im Bürgerlichen Gesetzbuch die Haftung auf Zufall, z.B.:

  • Haftung für Zufall während des Verzugs (§ 287 BGB@).

  • Haftung für Zufall bei unerlaubter Handlung (Entziehung einer Sache) (§ 848 BGB@).


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Aufgaben, bei denen allgemeines Rechtswissen gefragt ist, siehe Aufgaben

Thema des Monats (Montagsauto und Rücktritt)

Kauft ein Käufer eine Montagssache (z.B. Montagsauto), dann kann er vom Vertrag zurücktreten.

Das Thema des Monats umfasst den Begriff des Montagsautos (wann liegt ein Montagsauto vor?) und die Möglichkeit vom Vertrag zurückzutreten.

Nähere Informationen, siehe Details

Vertrag, Rund um den Vertragsschluss

Einem Vertragsschluss gehen Vertragsanbahnung und Vertragsverhandlungen voraus. Sind sich die Personen einig, dann kommt es zum Vertragsschluss (siehe Details).

Kaufen Sie im Internet?

Beim Internetkauf (Online-Shopping) ist rechtliches Fachwissen von Vorteil (siehe Details).

Sonstige Themen

Nachstehende Fragen kommen im Alltag öfters vor.

a) Was bedeutet Rechtsfähigkeit einer Person?
b) Entsteht eine GmbH erst mit Eintragung ins Handelsregeister?
c) Welche Funktionen (Zwecke) hat eine Vertragsstrafe?
d) Enthält eine Speisekarte im Restaurant ein konkretes Vertragsangebot an den Gast?
dazu und mehr (Details)

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