jura-basic (Lexikon: Begebungsvertrag) - Grundwissen
   

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Begebungsvertrag

Begriff und Bedeutung

Der Begebungsvertrag ist ein Begriff aus dem Wertpapierrecht.

Für die Entstehung eines verbrieften Rechts (Forderung) ist zunächst die Errichtung einer Urkunde (z.B. Eintrittskarte, Gutschein, Aktienurkunde) notwendig.

Die Herstellung der Urkunde allein genügt aber nicht, um das verbriefte Forderungsrecht (z.B. Eintrittsrecht bei einer Eintrittskarte) rechtlich entstehen zu lassen.

Zur Begründung der Rechte aus der Urkunde (sog. Rechtsentstehung) ist ein Vertrag erforderlich. Dies ist der Begebungsvertrag.

Durch Begebungsvertrag wird auch das entstandene Recht auf den Erwerber übertragen.

Kurzübersicht

Der Vertrag unterteilt sich in zwei Bereiche.

  • Vereinbarung über Rechtsentstehung (schuldrechtlicher Teil)

  • Vereinbarung über Rechtsübertragung (sachrechtlicher teil)

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Thema des Monats (Januar: Gutschein und Laufzeit)

Gutscheine werden von Händlern ausgegeben. Die meisten Gutschein sind Geschenkgutscheine.
Auf einem Geschenk-Gutschein steht der Geldbetrag und der Leistungsgegenstand, häufig ist auch der Name des Berechtigten (Beschenkten) genannt.

Das Thema des Monats umfasst den Gutschein mit Namen, Gutschein ohne Namen, Einlösefrist, Verfallsdatum, Gültigkeit

Nähere Informationen, siehe Detail


Hinweise

Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2018