jura-basic (Lexikon: Einzugsermächtigung) - Grundwissen
   

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Geldverkehr (Einzugsermächtigung)

1. Begriff und Bedeutung

Das Lastschriftverfahren ist ein bargeldloser Zahlungsvorgang. Der Zahlungsvorgang wird vom Zahlungsempfänger ausgelöst (siehe Lastschriftverfahren).

Im Rahmen des Lastschriftverfahrens kann der Kunde

  • eine Einzugsermächtigung erteilen.

Beim Lastschriftverfahren per Einzugsermächtigung erteilt der Schuldner dem Gläubiger eine Einzugsermächtigung.

Durch die Einzugsermächtigung ist der Gläubiger berechtigt, seine Geldforderung im eigenen Namen bei der Bank des Schuldners (Schuldnerbank) einzuziehen. Die Geldschuld, die eine Schickschuld ist, wird zur Holschuld.

Der Umfang der Einzugsermächtigung ist abhängig vom Inhalt der Einzugsermächtigung. Sie kann generell oder für einen Vertrag oder mehrere Verträge erteilt werden (s.u. Umfang).

SEPA-Lastschrift 2014

Ab Februar 2014 gelten neue Regelungen für die SEPA-Lastschrift. Die Einzugsermächtigung gibt es dann nicht mehr. Die erteilte Einzugsermächtigung gilt fortan als SEPA-Lastschriftmandat.

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Seite aktualisiert: 16.12.2013, Copyright 2017