jura-basic (Lexikon: Finanzierungshilfen) - Grundwissen
   

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Finanzierungshilfen

Begriff und Bedeutung

Bei der Finanzierungshilfe wird die Fälligkeit der Geldforderung hinausgeschoben. Die Leistung ist nicht sofort fällig (§ 271 BGB@), sondern später. Dies bedeutet eine Zahlungserleichterung für den Geldschuldner.

Finanzierungshilfen sind beispielsweise der Zahlungsaufschub (Stundung) oder die Ratenzahlung. Der Geldschuldner muss die Rechnung nicht sofort vollständig bezahlen.

Finanzierungshilfen können entgeltlich oder unentgeltlich erfolgen, z.B. Stundungsgebühren für Stundungen.

Die Finanzierungshilfe ist kein Darlehen. Beim Darlehensvertrag (Kreditvertrag) ist der Darlehensgeber verpflichtet, dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag zur Verfügung zu stellen (§ 488 BGB@), d.h. das Geld dem Darlehensnehmer zu übergeben oder zu überweisen (siehe Darlehensvertrag). Durch die Darlehensgewährung erfolgt ein Geldzufluss beim Darlehensnehmer, dies ist bei der Finanzierungshilfe nicht der Fall. Durch eine Finanzierungshilfe wird der Geldabfluss hinausgeschoben.

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Thema des Monats (Januar: Gutschein und Laufzeit)

Gutscheine werden von Händlern ausgegeben. Die meisten Gutschein sind Geschenkgutscheine.
Auf einem Geschenk-Gutschein steht der Geldbetrag und der Leistungsgegenstand, häufig ist auch der Name des Berechtigten (Beschenkten) genannt.

Das Thema des Monats umfasst den Gutschein mit Namen, Gutschein ohne Namen, Einlösefrist, Verfallsdatum, Gültigkeit

Nähere Informationen, siehe Detail


Hinweise

Dokument-Nr. 000245, Fachgebiet: Schuldrecht

Autor, siehe Impressum

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Seite aktualisiert: 07.05.2017, Copyright 2018