jura-basic (Lexikon: Sachdarlehensvertrag) - Grundwissen
   

  Rechtslexikon

 Juristisches
      Basiswissen

Rechtsgebiete:


Informationen:

Sachdarlehensvertrag

Begriff und Bedeutung

Durch den Sachdarlehensvertrag wird der Darlehensgeber verpflichtet, dem Darlehensnehmer eine vereinbarte vertretbare Sache zu überlassen (§ 607 Abs. 1 BGB@).

Vertretbare Sachen sind austauschbare Sachen (vgl. § 91 BGB@).

Beispiele: Austauschbar sind Geld, Nahrungsmittel oder Waren aus einer Serienproduktion. Eben so Aktien (vgl. BGH 16.03.2009 - II ZR 329/06). Nicht austauschbare Sachen sind Einzelanfertigungen.

Bei Fälligkeit der Rückerstattung muss der Darlehensnehmer nicht die erhaltene Sache zurückgeben, sondern lediglich Sachen gleicher Art, Güte und Menge (§ 607 Abs. 1 BGB@).

Beispiel: Lange holt sich vom Nachbar 1 Kg Mehl zum Backen. Er wird Eigentümer des Mehls und kann frei darüber verfügen. Es schuldet nicht die Rückgabe der erhaltenen Sache, sondern lediglich Art, Güte und Menge der erhaltenen Sache.

Für den Sachdarlehensvertrag sind auch nachstehende Themen von Bedeutung (s.u. Inhaltsübersicht).

Inhaltsübersicht..   (jura-basic)

Thema des Monats (Januar: Gutschein und Laufzeit)

Gutscheine werden von Händlern ausgegeben. Die meisten Gutschein sind Geschenkgutscheine.
Auf einem Geschenk-Gutschein steht der Geldbetrag und der Leistungsgegenstand, häufig ist auch der Name des Berechtigten (Beschenkten) genannt.

Das Thema des Monats umfasst den Gutschein mit Namen, Gutschein ohne Namen, Einlösefrist, Verfallsdatum, Gültigkeit

Nähere Informationen, siehe Detail


Hinweise

Seite aktualisiert: 15.06.2016, Copyright 2018