jura-basic (Lexikon: Arbeitsvertrag Kündigungserklärung Schriftform-und-Namensunterschrift) - Grundwissen
   

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Arbeitsverhältnis (Kündigung)

Schriftform und Namensunterschrift

Rz. 6

Eine Kündigung bedarf der Schriftform (§ 623 BGB@). Eine mündliche Kündigung ist unwirksam.

Schriftform bedeutet z.B.:

  • erforderlich ist eine "eigenhändige Namensunterschrift", sonst ist die Kündigung unwirksam (§ 125 BGB@),

  • wegen Eigenhändigkeit genügt Fax, Email, Telegramm, digitale Signatur nicht,

  • wegen Namensunterschrift genügt Funktionsbezeichnung ("Vorstand"), Stempel, Initialen nicht.

Unterschreibt nicht der Arbeitgeber, sondern der Vertreter, dann hat der Vertreter mit einem das Vollmachtsverhältnis ausdrückenden Zusatzes zu zeichnen, z.B. iV. (siehe Unterschrift).

Bei der Kündigung durch den Stellvertreter ist auch § 174 BGB@ zu beachten.


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Dokument-Nr. 000171, © jura-basic 2019

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