jura-basic (Lexikon: Leiharbeit Arbeitnehmerüberlassungsvertrag) - Grundwissen
   

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Arbeitsverhältnis (Leiharbeitsverhältnis)

Arbeitnehmerüberlassungsvertrag

Rz. 3

Arbeitnehmerüberlassungsvertrag kommt zwischen dem Verleiher und Entleiher zustande.

Der Entleiher hat während der Dauer der "Leihe" ein Leihgeld an den Verleiher zu bezahlen und erhält dafür vom Verleiher dessen Arbeitgeberrechte (Arbeitgeberfunktion) übertragen, wie z.B. das Weisungsrecht.

Der Vertrag zwischen dem Verleiher und dem Entleiher bedarf der Schriftform und muss folgenden Inhalt haben (§ 12 Abs. 1 AÜG@):

Der Verleiher hat zu erklären, ob er die Erlaubnis nach § 1 AÜG@ besitzt. Der Entleiher hat in der Urkunde anzugeben, welche besonderen Merkmale die für den Leiharbeitnehmer vorgesehene Tätigkeit hat und welche berufliche Qualifikation dafür erforderlich ist sowie welche im Betrieb des Entleihers für einen vergleichbaren Arbeitnehmer des Entleihers wesentlichen Arbeitsbedingungen einschließlich des Arbeitsentgelts gelten (§ 12 Abs. 1 AÜG@).

Bei Rücknahme oder Widerruf der Erlaubnis durch die Behörde, hat der Verleiher den Entleiher unverzüglich über den Wegfall der Erlaubnis zu unterrichten (§ 12 Abs. 2 AÜG@).


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Dokument-Nr. 000311, © jura-basic 2019

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