jura-basic (Lexikon: Höchstarbeitszeit) - Grundwissen
   

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Arbeitsverhältnis (Arbeitszeit, Höchstarbeitszeit)

Das Arbeitszeitgesetz regelt die Arbeitszeit und gewährleistet die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer (§ 1 ArbZG@).

Die werktägliche Höchstarbeitszeit der Arbeitnehmer ist auf acht Stunden begrenzt (vgl. § 3 ArbZG@).

Arbeitszeit ist die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne die Ruhepausen (§ 2 Abs. 1 ArbZG@). Die Arbeit ist die vertraglich geschuldete Tätigkeit (Details).

Nach dem Arbeitszeitgesetz gelten auch Sonnabende als Werktage. Damit wird für den Arbeitgeber eine 48-Stunden-Woche möglich.

An Sonn- und Feiertagen gilt die Sonn- und Feiertagsruhe (§ 9 ArbZG@).

Haben Arbeitnehmer mehrere Arbeitgeber, sind die Arbeitszeiten zusammenzurechnen (§ 2 Abs. 1 Satz 2 ArbZG@).

In Ausnahmefällen kann die werktägliche Höchstarbeitszeit ausgedehnt werden. Zulässig ist eine Höchstarbeitszeit von bis zu 10 Stunden täglich, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden (§ 3 ArbZG@). Diese zusätzlichen Stunden werden auch als Mehrarbeit bezeichnet (sog. Mehrarbeit).


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Seite aktualisiert: 15.01.2017, Copyright 2017