jura-basic (Lexikon: Kündigung betriebsbedingt) - Grundwissen
   

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Arbeitsverhältnis (Kündigung, betriebsbedingte Kündigung)

1. Begriff und Bedeutung

Die Kündigung des Arbeitsvertrags durch den Arbeitgeber unter Angabe von betrieblichen Gründen nach dem KSchG wird als betriebsbedingte Kündigung bezeichnet, z.B. Personalabbau wegen schlechter Auftragslage.

Eine ordentliche Kündigung des Arbeitgebers gegenüber dem Arbeitnehmer ist unwirksam, wenn sie "sozial ungerechtfertigt" ist (§ 1 Abs. 2 KSchG@).

Die betriebsbedingte Kündigung ist sozial gerechtfertigt und wirksam, wenn sie durch betriebliche Erfordernisse begründet ist.

Die Angabe des Kündigungsgrundes in einer Kündigung ist nicht Wirksamkeitsvoraussetzung. Bei einer betriebsbedingten Kündigung hat der Arbeitgeber auf Verlangen des Arbeitnehmers die Gründe zu nennen, die zur getroffenen sozialen Auswahl geführt haben (vgl. § 1 Abs. 3 KSchG@).

Durch eine betriebsbedingte Kündigung erfolgt ein Personalabbau

Eine Kündigung kann auch aus anderen Gründen sozial gerechtfertigt sein (siehe andere Kündigungsgründe).

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Seite aktualisiert: 07.08.2010, Copyright 2017