jura-basic (Lexikon: Krankheit Atest) - Grundwissen
   

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Arbeitsverhältnis (Krankheit)

Atest

Das ärztliche Attest ist die ärztliche Bescheinigung, dass der Arbeitnehmer wegen Krankheit arbeitsunfähig ist (sog. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung).

Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer ein ärztliches Attest am darauffolgenden Arbeitstag (4. Arbeitstag) vorzulegen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen (§ 5 Abs. 1 Satz 2 und 3 EntgFG@).

Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als mitgeteilt, muss der Arbeitnehmer eine neue Bescheinigung vorlegen (§ 5 Abs. 1 Satz4 EntgFG@). Der Folgebescheid ist vor Ablauf der mitgeteilten Dauer in der vorangegangenen Bescheinigung vorzulegen.

Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Lohnfortzahlung zu verweigern, solange der Arbeitnehmer eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht vorlegt (§ 7 Abs. 1 EntgFG@).


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Vertrag, Rund um den Vertragsschluss

Einem Vertragsschluss gehen Vertragsanbahnung und Vertragsverhandlungen voraus. Sind sich die Personen einig, dann kommt es zum Vertragsschluss (siehe Details).

Weitere Fragen zum Arbeitsverhältnis?

Haben Sie weitere Fragen zum Arbeitsverhältnis, insbesondere zum Urlaub, zum Betriebsrat, zum Tarifvertrag oder zur Arbeitszeit (insbesondere Arbeitsbereitschaft, Bereitschaftsdient, Umkleidezeiten, Überstunden, Wegezeiten), dann siehe Details.

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Seite aktualisiert: 15.05.2017, Copyright 2018...