jura-basic (Lexikon: Krankheit Krankmeldung) - Grundwissen
   

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Arbeitsverhältnis (Krankheit)

Krankmeldung

Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen (§ 5 Abs. 1 EntgFG@). Unverzüglich bedeutet "ohne schuldhaftes Zögern" (§ 121 BGB@).

Eine bestimmte Form für die Mitteilung ist nicht erforderlich. Die Mitteilung kann telefonisch, per Fax oder E-Mail erfolgen. Durch diese Mitteilung kann der Arbeitgeber entsprechende personelle Dispositionen treffen.

Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer ein ärztliches Atest am 4. Tag vorzulegen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen (§ 5 Abs. 1 Satz 2 und 3 EntgFG@).

Wird der Arbeitnehmer im Ausland krank, hat er dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit, deren voraussichtliche Dauer und die Adresse am Aufenthaltsort in der schnellstmöglichen Art der Übermittlung mitzuteilen. Die Kosten der Mitteilung hat der Arbeitgeber zu tragen (§ 5 Abs. 2 EntgFG@).

Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als mitgeteilt, muss der Arbeitnehmer eine neue Bescheinigung vorlegen (§ 5 Abs. 1 Satz 4 EntgFG@). Der Folgebescheid ist vor Ablauf der mitgeteilten Dauer in der vorangegangenen Bescheinigung vorzulegen (s.u. Atest).

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Seite aktualisiert: 15.05.2017, Copyright 2017