jura-basic (Lexikon: Urlaubsabgeltung) - Grundwissen
   

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Arbeitsverhältnis (Urlaubsabgeltung)

Begriff und Bedeutung

Der Zweck des Urlaubs ist die Erholung (siehe Urlaub).

Deshalb dürfen während des Urlaubs keine dem Ziel der Erholung widersprechenden Tätigkeiten oder andere Erwerbsarbeit geleistet werden (§ 8 BUrlG@).

Der Urlaub soll im Kalenderjahr genommen werden. Bei Übertragung von Resturlaub in das Folgejahr erlischt der übertragene Resturlaub am 31. März des Folgejahres (vgl. § 7 Abs. 3 BUrlG@). Erlischt der Resturlaub, dann wandelt sich der übertragene Urlaubsanspruch nicht in einen Anspruch auf Abgeltung in Geld um. Der Arbeitnehmer soll nach der Vorstellung des Gesetzgebers die Urlaubstage zur Erholung nehmen und sich nicht die Urlaubstage durch den Arbeitgeber abkaufen lassen.

Der "Abkauf" des Urlaubs durch den Arbeitgeber widerspricht grundsätzlich den gesetzlichen Urlaubsregelungen.

Eine Urlaubsabgeltung in Geld ist zulässig, bei

  • Kündigungen, wenn wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses der bestehende Urlaubsanspruch nicht mehr gewährt werden kann (§ 7 Abs. 4 BUrlG@)

  • Krankheiten, wenn sie lang sind

  • Tod des Arbeitnehmers


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