jura-basic (Lexikon: Kaufvertrag Versendungskauf Vertragsschluss) - Grundwissen
   

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Kaufvertrag (Versendungskauf, Versandhandel)

Vertragsschluss

Der Kaufvertrag kommt durch übereinstimmende Willenserklärungen zustande, das sind Angebot und Annahme.

Beim Versendungskauf kann der Vertragsschluss durch eine Katalogbestellung oder einer Onlinebestellung im Webshop eingeleitet werden.

Der Käufer gibt mit der Versendung der Bestellkarte oder seiner Onlinebestellung ein Kaufangebot ab, denn die Angaben im Katalog oder im Webshop stellen noch kein Angebot des Verkäufers dar. Der Verkäufer selbst möchte kein Angebot machen, da er die Nachfrage nach der Ware nicht kennt. So hat der Verkäufer die Möglichkeit, eine Bestellung abzulehnen, wenn er keine Ware mehr am Lager hat. Kann er liefern, dann wird der Verkäufer das Angebot annehmen.

Die Annahme des Angebots kann durch ausdrückliche Annahmeerklärung des Verkäufers oder durch eine Annahmehandlung des Verkäufers erfolgen. Die Annahmehandlung ist spätestens im Versenden der Ware an den Käufer zu sehen. Durch die Versendung der Ware bringt der Verkäufer zum Ausdruck, dass er die Bestellung des Kunden annimmt.

Mit Vertragsschluss sind die Parteien an den vereinbarten Kaufpreis gebunden (vgl. § 433 BGB@).


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Seite aktualisiert: 10.01.2018, Copyright 2018