jura-basic (Lexikon: Schriftform Notarielle-Beurkundung) - Grundwissen
   

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Notarielle Beurkundung

Ist durch Gesetz notarielle Beurkundung eines Vertrags vorgeschrieben, so genügt es, wenn zunächst der Antrag und sodann die Annahme des Antrags von einem Notar beurkundet wird (§ 128 BGB@). In diesem Fall wird die schriftliche Form durch die notarielle Beurkundung ersetzt (§ 126 Abs. 4 BGB@).

Die Beurkundung erfolgt durch einen Notar (sog. notarielle Beurkundung).

Beispiel: Für den Hauskauf ist eine notarielle Beurkundung nach § 311b BGB@ erforderlich. Da bei einem Vertrag der Antrag und die Annahme beurkundet werden, wird nicht nur die Abgabe der Unterschrift, sondern der Vertragsinhalt beurkundet.

Die Beurkundung ist im Beurkundungsgesetz (BeurkG) näher geregelt. Bei der Beurkundung von Willenserklärungen muss eine Niederschrift über die Verhandlung aufgenommen werden (§ 8 BeurkG@). Der Inhalt der Niederschrift regelt § 9 BeurkG@ (siehe Beurkundung).

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Seite aktualisiert: 20.10.2016, Copyright 2017