jura-basic (Lexikon: Irrtum) - Grundwissen
   

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Willenserklärung (Irrtum, Willensmängel)

Einleitung

Bei der Abgabe von Willenserklärungen kann der Erklärende einem Irrtum (Willensmangel) unterliegen.

Bei einer unbewusst fehlerhaft abgegebenen Willenserklärung erkennt der Erklärende erst nach der Abgabe seiner Willenserklärung den Fehler (z.B. verschreiben).

Grundsätzlich bleibt der Erklärende an seine abgegeben Erklärung gebunden, denn der Erklärungsempfänger darf auf die Richtigkeit der Willenserklärung vertrauen.

Nur beim Vorliegen von bestimmten Voraussetzungen (Anfechtungsgründe) kann der Erklärende sich von einer fehlerhaften Willenserklärung durch die Anfechtung der Willenserklärung lösen.

Es ist zu unterscheiden zwischen

  • Irrtum bei der Willensäußerung (z.B. Erklärungsirrtum, Inhaltsirrtum)

  • Irrtum bei der Willensbildung (z.B. Eigenschaftsirrtum, Motivirrtum)

Inhaltsübersicht   (jura-basic)

1. Einleitung

2. Irrtum bei der Willensäußerung

   - Erklärungsirrtum

   - Inhaltsirrtum

   - Übermittlungsirrtum

3. Irrtum bei der Willensbildung

   - Motivirrtum

   - Eigenschaftsirrtum

4. Anfechtung wegen Willensmängeln

5. Sonderfall: Kalkulationsirrtum


Hinweise

Dokument-Nr. 000385

Autor, siehe Impressum

jura-basic Verlag, siehe [www.jurabasic24.de]



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Seite aktualisiert: 15.11.2009, Copyright 2017