jura-basic (Lexikon: Urheberrecht WissenschaftlicheErkenntnisse) - Grundwissen
   

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Urheberrecht (Wissenschaftliche Erkenntnisse)

Urheberrechte

Werke sind persönliche geistige Schöpfungen (§ 2 Abs. 2 UrhG@).

Wissenschaftliche Erkenntnisse sind nicht das Ergebnis persönlicher geistiger Schöpfung.

Wissenschaftliche Erkenntnisse sind nicht vom Urheber geschaffen. Sie sind bereits vorhanden und lediglich vom Urheber entdeckt.

Der Entdecker hat nur Gestaltungsspielraum hinsichtlich der Darstellung der Erkenntnisse z.B. besonders verständliche Darstellung (Darstellung mit individuellem Charakter). So sind die in einer Doktorarbeit enthaltenen wissenschaftlichen Entdeckungen und Erkenntnisse urheberrechtlich frei.

Lediglich ihre Art und Weise der Darstellung ist schutzfähig und kann eine Doktorarbeit zu einem geschützten Werk machen. Übliche Arbeitsweisen oder Arbeitsmittel sind nicht schutzfähig (siehe wissenschaftliche Arbeiten).

Verwandte Schutzrechte

Bei wissenschaftlichen Arbeiten ohne urheberrechtlichen Schutz ist § 70 UrhG@ (sog. Leistungsschutzrecht) zu beachten.

Thema des Monats (April: Besitzer und Besitzdiener)

Besitzer kann ein Mensch oder eine juristische Person (z.B. GmbH) sein. Der Besitzdiener kann nur ein Mensch sein.

Das Thema des Monats umfasst den Begriff des Besitzers und Besitzdieners.

Nähere Informationen, siehe Detail

Hinweise

Seite aktualisiert: 17.02.2012, Copyright 2018