jura-basic (Lexikon: Verwertungsgesellschaft) - Grundwissen
   

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Urheberrecht (Verwertungsgesellschaften)

Begriff und Bedeutung

Verwertungsgesellschaften nehmen die Verwertungsrechte der Urheber wahr.

Das Recht der Verwertungsgesellschaften ist im Gesetz über die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten (WahrnG) geregelt.

Diese Tätigkeit ist erlaubnispflichtig (§ 1 Abs. 1 WahrnG).

Die Erlaubnis erteilt das Deutsche Patentamt, als Aufsichtsbehörde (vgl. §18 Abs. 1 WahrnG).

Der Urheber kann grundsätzlich die Rechte an seinem Werk selbst wahrnehmen oder durch andere Personen wahrnehmen lassen.

Die Wahrnehmung von Urheberrechten durch Verwertungsgesellschaften stärkt die Position des Urhebers. Teilweise kann auf eine Verwertungsgesellschaft nicht verzichtet werden. So kann ein Urheber seine gesetzlichen Vergütungsansprüche in der Regel nur durch eine Verwertungsgesellschaft geltend machen, zumal sie im Voraus unverzichtbar sind und im Voraus nur an eine Verwertungsgesellschaft abtreten werden können (§ 63a UrhG@).

Gesetzliche Vergütungsansprüche erhält der Urheber als Ersatz für gesetzliche Eingriffe (Einschränkung der Nutzungsrechte nach §§ 44 ff. UrhG@). Beispiel: Vergütungsanspruch nach §§ 54, 54a UrhG wegen gesetzlicher Kopierfreiheit für den eigenen Gebrauch nach § 53 UrhG@.

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Hinweise

Dokument-Nr. 000401, Fachgebiet: Urheberrecht

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